Die Strecke war als gemütliche 4-Tage Reise geplant, aber dann zu 3 Tagen gekürzt. Die Reise ist auch für Hitze angepasst, also gut für Sommer.
Diese Route führt über drei Mautstraßen: Gerlos, Großglockner und Nockalm. Beim ÖAMTC gibt es eine reduzierte Kombikarte für alle drei Straßen für 49 EUR (Stand 2025), gültig für zwei Jahre.
Plan:
- Sonntag: Wien - Turracher Höhe.
- Montag: Nockalm, Grossglockner, Gerlos.
- Dienstag: Kühtai, Kaunergrat, Arlbergpass, Vorarlberg.
Tag 1: Wien - Turracher Höhe
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Start in Wien ist um 4 Uhr, so dass heisses und langweiliges Autobahn vor der Sonnenaufgang gefahren wird. Es sind 40 Minuten bis Alland, wo man tanken kann.
Weiter geht's zum via Brand-Laaben zum Rohrbach, ein bisschen Bundesstrasse zum Traisen. Dann schöne Bergstrassen via Frankenfels und past Naturpark Ötscher-Tormauer zum Mariazell. Dieses Abschnitt dauert etwa 2 Stunden, und es kann so in der Früh auch etwas kalt sein.
Wenn man so früh startet, kommt man in Mariazell vor 8 Uhr, es ist schöne Zeit für einen Frühstuck mit Kaffee. Ich kann Bäckerei Köck empfehlen.
Weiter fahren wir ins Wildalpen und Nationalpark Gesäuse. Ich mag die Strecke sehr, ist angenehm, mäßig kurvig und mit wenig Verkehr. In 1.5 Stunden kommen wir zum Parkplatz bei der Brücke neben Hartelsgrabenbach in Gesäuse. Da kann man sehr gut neben dem Bach Wandern: es ist kühl und passt besonders in hitzige Tage.
Nach der Wanderung ist es Zeit für späte Mittagessen. Empfohlenes Restaurant ist Stiftskeller in Admont. Da kann man auch die gröste Stiftsbibliotek der Welt besuchen, ist wirklich beeindrückend.
Weiter fährt man in die Richtung Murau. Es ist ein schöner Mix von Bundesstraßen und kleinere aber doch gute Wald- und Hügelstraßen.
Ich empfehle weiter ins Turracher Höhe zu fahren und da übernachten. Man hat Zeit, und soll für nächste Tagen Reserve schaffen. Ein Vortail ist, wenn man in der Nähe von Nockalmstraße übernachtet, bekommt man 50% Rabatt für Straßenticket. Aber bitte rechnet gut - wenn man später auch Großglockner und Gerlos fährt, Kombikarte ohne Rabatt kann doch günstiger sein.
Tag 2: Nockalm, Grossglockner, Gerlos
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Wir haben viel km am Tag 1 geschafft, deshalb können wir ruhig schlafen, Frühstucken und der Fahrt beginnen. Nockalmstraße öffnet um 8 Uhr. Die Straße ist sehr schön und angenehm zu fahren, fast ohne Verkehr. Erste pause ist bei Glocknerhütte. Es ist zu früh fürs essen, aber es ist immer schön die Glocke zu glocken und ein par Fotos zu machen.
Dann dauert es 2 Stunden bis Heiligenblut. In Spittal kann es schon ein bisschen heiß sein, da muss man einfach durch.
Am Grossglocknerstrasse wird es angenehm kühl, oder vielleicht auch etwas kalt. Wir haben keine Zeit zum Gletscher zu wandern, aber kurzer blick können wir darauf werfen. Dann können wir Mittagessen irgendwo auf der Straße.
Weiter runter zum Zell-am-See und Mittersil. Und weiter zu Gerlos.
Man kann Gerloser Hochalpenstraße umfahren, oder auch durchfahren. Die Straße ist schön und angenehm.
In Zillertal nehmen wir die Bundesstraße, und dann weiter nach Hall im Tirol via Autobahn. Hall ist ein sehr schönes altes Stadt. Ich empfehle Wanderung durch die Altstadt, ist sehr interessant aber auch klein. Nur hier muss man aufpassen - in Tirol schließen die Restaurants ziemlich früh, man muss rechtzeitig Abendessen finden.
Tag 3: Kühtai, Vorarlberg
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Ich empfehle in Bäckerei Ruetz in Kematen zu frühstücken. Da kriegt man gutes Kaffee und frische köstliche Brötchen.
Weiter beginnt die richtig schöne gemütliche Strasse nach Kühtai. Bergpass liegt am 2 Tausend Meter höhe.
Dann zum Kaunertal, etwa 1 Stunde.
Dann kurz ins "Tal" zum St. Anton, aber doch bleiben wir hoch.
Und weiter zum Gebirgspass Zürs. Es dauert insgesamt weniger als 4 Stunden ab Zell am Ziller, also theoretisch haben wir Zeit zum Zürser See zu wandern.
Dann fahren wir zum Feldkirch Bahnhof durch der Bregenzer Wald via Warth und Au. Die Strecke ist 85 km lang, etwa 2 Stunden.
Auf jeden Fall, Verladung ins Zug ist um 20:55. Also es wäre gut um 19 Uhr in Feldkirch zu kommen und da gemütlich Abendessen zu gönnen.